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2008-2009

RoRoP(r)o(h)lis

Schulumzugsprojekt

Anlass des Projekts war der sanierungsbedingte Umzug des Romain-Rolland-Gymnasiums Dresden ins ehemalige Ernst-Wustmann-Gymnasium in Prohlis, das zuvor als Interimsgebäude für das Kreuzgymnasium diente (s. Projekt 2006/07). Unter dem Motto »RoRoProhlis – Was nehme ich mit?« fragten sich die Schüler*innen, welchen persönlichen Dingen oder Eindrücken sowie Werten, Gefühlen, Situationen und Erinnerungen sie im neuen Gebäude begegnen möchten.

Angeleitet wurde das KunstTherapie Projekt von Thomas Hellinger; mitgewirkt haben Stefanie Giersch, Maria Gille, Christiane Haas, Inge Hofstädter, Katharina Kaul, Anja Klengel, Christiane Klingner, Carolin Leonhardt, Alexandra Mieth, Katrin Neumann, Christiane Oppermann, Britta Pollenske, Monika Reichert, Miriam Rieger, Lisa Schulz, Christin Svoboda. Der Projektname "RoRoP(r)o(h)lis" entstand aus der Kurzform des Schulnamens und dem Stadtteilnamen der Interimsschule. Aufbauend auf dem Körperbild des vorangegangenen Projekts standen die Themen Architektur und Räume im Mittelpunkt – als eine weitere Hülle des Menschen.

Die Ausarbeitung erfolgte klassenweise. Ein Stempelprojekt erinnerte an die Kassettendecke des alten Gebäudes. Die Türen wurden entsprechend der Stockwerke und Gebäudeteile in gleichen Farben (vertikal) und gleichen Segmenten (horizontal) umrahmt, den filigranen Rundbogenfenstern und Türen des alten Gebäudes nachgebildet, was in dem neuen Gebäude zusätzlich Orientierung bot. Die Körperbilder des vorangegangenen Projektes blieben an den Treppenaufgängen - alles andere wurde neu gestaltet, auch die Eingänge. Die Fenster wurden durch Schriftzüge und Buchstaben bespielt. Selbst gestaltete Bilderrahmen an den Eingängen füllten sich mit Erinnerungsfotos.

Abb.: Vertikal gleichfarbige Umrahmung der Türen mit gleicher Form innerhalb der jeweiligen Stockwerke • Einer der vier Haupteingangsbereiche • Mensa (Stempelprojekt) • Eingang, Fenster und Arbeitssituation Schrift

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